Sprachen auf La Reunion

Sprachen auf La Reunion

Sprachen: Marktplatz - Talk Treffpunkt
Quelle: welt.de

Die Mehrheit der Bevölkerung der Insel spricht eine lexikalisch auf dem Französischen basierende eigene Kreolsprache, das Réunion-Kreolische. Einzige Amtssprache und überwiegende Schriftsprache ist das Französische.
Das Kreolische auf Réunion ist nah verwandt mit den ebenfalls französisch-basierten Bourbonnais-Kreolsprachen von Mauritius und den Seychellen, da die Inseln alle zumindest anfangs von Frankreich kolonialisiert wurden. Die Sprecher der kreolophonen Inseln des Indischen Ozeans können sich mit etwas Übung gegenseitig verstehen, dennoch nimmt das Réunion-Kreolische eine Sonderstellung ein, da es durch den ständigen und andauernden Kontakt zum französischen Standard diesem in vielen Strukturen noch näher ist als die anderen Kreolsprachen. Manche Linguisten betrachten es deshalb als nicht vollständig kreolisiert oder „Halb-Kreol“, die Übergänge zwischen eindeutig kreolischer Ausdrucksweise und einem nur regional gefärbten Französisch sind von Sprecher zu Sprecher oft unterschiedlich.

St. Andre Temple du Bazar
Quelle: de.db-city.com

Vereinzelt werden noch asiatische und afrikanische Sprachen verwendet wie Tamil, Gujarati, Chinesisch und Malagasy, welche von den ehemaligen Plantagenarbeitern aus Südasien, China und Afrika bzw. deren Nachfahren bewahrt oder neu erlernt wurden. Sie spielen jedoch im öffentlichen Leben kaum eine Rolle und bleiben auf den familiären, kulturellen oder religiösen Bereich der jeweiligen Bevölkerungsgruppen beschränkt.

 

Ursprung Sprachen

 

Asiatische Sprachen:

Tamil - ...

Gujarati - ...

Chinesisch - ...

 

Afrikanische Sprachen:

Malagasy - ...

 

 

Quelle: Wikipedia.de.

Insel La Reunion

Die Insel liegt mitten in dem Indische Ozean knapp 700 km östlich von Madagaskar und gehört zusammen mit Mauritius zu der Inselgruppe Maskarenen. Entdeckt würde von Pedro Mascarenhas. Die Insel ist vor etwa drei Millionen Jahren entstanden, als der Vulkan Piton des Neiges aus dem Indischen Ozean aufstieg.

Quelle: Google Maps